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Freitag, 20. September 2013

Sweet Caroline...

Ich bin da. 
Mittwoch Abend planmäßig in Raleigh-Durham gelandet. 
Wieso Raleigh-Durham und nicht New York? 
Weil ich erstmal Urlaub mache, bei meiner Au-Pair-Gastfamilie. 

Kurz vor Abflug hatte ich ja nochmal kurz Panik, dass ich mich ja gar nicht mehr auskennen würde (war seit einem Jahr nicht mehr hier), aber das hat sich verflüchtigt, als ich im Auto meines Gastvaters saß und wir Richtung "zuhause" gefahren sind. Natürlich kenne ich die Straße noch, die ich 2009/2010 täglich abgefahren bin. Es hat sich wenig verändert - außer der Heimweg. Meine Family wohnt nun nämlich in einem neuen Haus! Die Kinder waren leicht irritiert, als wir in den Driveway eingebogen sind - sie wusste nichts von meinem Besuch. Und was soll ich sagen: es war mal wieder die ganz große Liebe! 

Gestern gabs dann gleich mal eine grandiose Hiobsbotschaft, dass meine EC-Karte nicht funktioniert. Ich bin mit 200$ in der Tasche hergekommen und komme nun nicht an mein Geld aus Deutschland. Und ich verfalle doch so leicht in Panik. Ich werde nun versuchen dieses Dilemma irgendwie glattzubügeln, ich will doch wenigstens ein bisschen einkaufen. Und einen trinken gehen. 

Und eigentlich gäbs schon wieder so viel zu schreiben und zu erzählen, aber dann wiederum geh ich mir jetzt die Haare föhnen und in die Mall. 

Nastiest airplane food ever: sorry Singapore Airlines!


I am here. 
I made it to Raleigh-Durham. 
Why RDU not NYC? 
Because I am first on vacation with my old hostfamily. 

Shortly before I came here I had a little panic attack I wouldn't know my way around but hey - as soon as I jumped into my hostdad's car I knew where we are. I drove those streets up and down at least once a day for 365 days four years ago. Little has changed - except of my way home. My family is living in a new house - so exciting! The kids were confused since they didn't know about me coming for a visit. And I have to say: It was love at first sight. I missed those crazy "Germaricans". 

Well and yesterday I got not-so-great news: My german debit card isn't working. I got here with 200$ in my pocket and well...now I have to find a way to get money. I am already in panic again. I just wanted to shop a little, have a drink or two...

I could already tell so much, but no. I'm about to dry my hair and head to the mall! 

Montag, 12. August 2013

The fear of ending up alone.

Als ich im Januar die Zusage bekommen habe, war ich hin- und hergerissen. Ich habe mich einerseits gefreut und bin mit einem Grinsen auf dem Gesicht rumgelaufen, andererseits hatte ich Phasen, da habe ich aus dem Nichts das heulen angefangen. 

Wieso? 


Mir wurde bewusst, dass ich als Praktikantin erstmal kein Backup-System wie zum Beispiel eine Gastfamilie hatte. Ich hatte Angst, dass ich nicht den gleichen Anschluss, wie damals als Au-Pair in der Kleinstadt finde. Immerhin bin ich dort einmal weggegangen und schon hatte ich neue Menschen, mit denen ich reden konnte. Wie wird es in der Großstadt sein, die so viel schnelllebiger ist, als mein verschlafenes Studentenörtchen in North Carolina? 

In letzter Zeit häufen sich nun die Aussagen von Menschen, die selbst schon als Praktikant in New York waren. Und jedes "Aber glauben Sie mir: Alle Mühen sind es wert. Die Stadt entschädigt es auf jeden Fall." oder "Ich hatte definitiv die Zeit meines Lebens in New York." bestätigt mich in meinem Tun. 


Ich werde Anschluss finden. Ich muss einfach nur mal über meinen Schatten springen und eventuell bei Meetups teilnehmen. Oder mich mit Menschen über die "Germans in New York"-Gruppen von facebook treffen. Und irgendwie klappt es dann doch bestimmt auch wieder mit Anschluss zu Einheimischen. Und wer weiß mit wem ich zusammenwohnen werde? Oder ganz klischeehaft im Fitnessstudio oder im Waschsalon?!

Ich bin vermutlich genau so gespannt auf die kommenden 6 Monate, wie alle Menschen in meinem Umkreis, die ich mit Telefonaten und Heulattacken genervt habe. Die mich bestätigt haben in meiner Sache, die unter mir und meinen Launen leiden mussten.