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Dienstag, 17. September 2013

Confessions of a shopaholic.

Ich fühle mich, als würde ich das erste Mal in die USA fliegen, dabei ist es schon das elfte Mal.

Ein Thema, das mich jedes Mal aufregt ist Kofferpacken. Normalerweise fliege ich ja mit einem Koffer rüber und mache eben Großeinkauf. Da mir allerdings mit dem harten Winter in New York und den Businessoutfit-Vorgaben meiner Arbeitsstelle quasi auferzwungen wurde, dass ich mehr einpacke, reise ich diesmal eben mit zwei Koffern (Dank Singapore-Airlines sind diese sogar frei!). Zur Info: Ich seh's einfach nicht ein, mir drüben eine Winterjacke zu kaufen, wenn ich hier Jacken für verdammt viel Geld rumhängen habe. (Und Daune wiegt ja auch nicht so viel.)


Zwei-Koffer-System


Nun habe ich also einen Winter- und Businessoutfit-Koffer, den ich in North Carolina während meines Urlaubs erstmal nicht aufmachen muss. Und einen Sommer- und Geschenke-Koffer, der dank Schokolade, Gummibärchen und Co. fast platzt. Ja - in den USA gibt's zwar all diese Sachen auch - teilweise zwar teurer, aber was solls - ist ja schließlich für die Familie. Und wenn ich aus NC wieder abhaue ist der Koffer dann auch ungefähr 10kg leichter!



Morgen ist der große Tag also gekommen. Verrückt. Vor 9 Monaten habe ich meinen Vertrag unterschrieben und jetzt geht's los. Und in knapp 190 Tagen bin ich wieder zurück. Die Zeit vergeht einfach verflixt schnell...

Freitag, 23. August 2013

Tattoo acceptance!

Ein Thema, dass mir mit dem Dresscode bewusst wurde ist die "Tattoo Acceptance". Vor allem am Arbeitsplatz kann einem dies einen Strich durch die Rechnung machen. Auch wenn ich immer denke, Journalismus oder PR sind recht lässige Branchen, kann ein Tattoo auch schnell nach hinten losgehen. 
Ich selbst habe mehrere Tätowierungen. Seit dem Frühjahr nun auch sichtbarer als alle anderen und dennoch abdeckbar - der nächste Winter kommt bestimmt und somit auch wieder das Schalwetter!

Jedenfalls hatte ich kurzfristig Panik. 


Ja, ich habe bunte Bildchen an mir -
macht mich das zu einem schlechten Menschen? Zu einem schlechten Arbeitnehmer?
Ich habe ihn verschiedenen Jobs gearbeitet. Egal ob in der Veranstaltungsbranche, dem Fernsehen oder jetzt gerade bei einem Verlag für Bildungsthemen. Überall waren meine Kollegen offen und aufgeschlossen und keiner hat mich ausgegrenzt aufgrund meiner Bildchen. Auch als Au-Pair hat mein Gastvater im ersten Moment vielleicht geschluckt, dann aber schnell gemerkt, dass ich kein Assi bin, sondern damals zur besten Freundin seiner Kinder wurde. Und diese sind dank mir vermutlich gänzlich abgekommen von Piercings und Tattoos! (
"Ja, es tut weh!")





Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie meine neue Kollegen im Oktober auf mich reagieren werden. Ich werde berichten.

Donnerstag, 22. August 2013

You've got mail...

...oh und ich hab endlich meinen Flug gebucht.


Am 18. September, also in 27 Tagen, geht's erst mal nach New York, von dort aus dann für 12 Tage nach North Carolina. Noch einmal sowas wie Urlaub machen, bevor der Stress in der Großstadt losgeht.

Und da ich am 30. wieder zurück in New York bin, allerdings offiziell meine Wohnung erst ab dem 1. Oktober habe, habe ich heute morgen gleich mal ganz frech meinem Vermieter geschrieben. Ich weiß von meiner Vormieterin, dass sie ab Mitte September schon weg ist und ich somit in das Zimmer könnte. Habe natürlich angeboten für die Nacht zu zahlen (Hotel würde auch nicht günstiger kommen!), aber natürlich hoffte ich auf die Großzügigkeit meines Vermieters, der mir eben geantwortet hat, dass ich mich doch einfach noch mal 4-5 Tage vorher melden solle, wie wir das mit der Übergabe machen können. Yeah! 

Ach auch die Neugierde mit wem ich denn zusammenwohne wurde gestillt. Zwei junge Herren und eine junge Frau werden sich mit mir die Bude teilen. Der Mail meiner Vorgängerin zu urteilen klang es sehr nach Zweck-WG, aber wir werden sehen, wie das mit mir so wird. Es sind jedenfalls Studenten der Columbia und der NYU. 

Und weil ich ja auch langsam ans Kofferpacken denken muss, habe ich vergangene Woche meiner Ansprechpartnerin eine Mail geschickt, wie das denn mit dem Dresscode aussieht. Bisher hatte ich ja immer in Redaktionen oder Büros zu tun, in denen Casual angesagt war...Tja, nun heißt es allerdings "Business Casual". (Wählen Sie einen Freizeitlook mit angemessenem Rahmen. Polo-Shirts, Hemden in dezenten Farben, Strickpullover, Baumwoll- und Cordhosen - hiermit liegen Sie bei diesem Dresscode goldrichtig. Seit einiger Zeit haben sich bei solchen Anlässen auch dunkle Jeans etabliert. Nach wie vor tabu sind hingegen offene Schuhe und Shorts. Quelle: Stepstone) 


I AM SCREWED!


Stoffhosen habe ich ungefähr drei im Schrank. Von denen passen maximal noch zwei. Und von diesen zwei ist mindestens eine coralfarben und ich bin mir nicht sicher, ob das als "dezent" durchgeht. Wie der Rest des Koffers aussehen wird - das entscheide ich glaube ich dann so in drei Wochen. Und im Zweifelsfall kaufe ich einfach Kleidchen in den USA. Damit kann man doch nichts falsch machen oder?