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Samstag, 15. März 2014

My last day!

Gestern war nun also mein letzter Tag im Büro. Nach 5.5 Monaten einfach mal schnell 'Tschüss' sagen. Es tat nicht weh, ich bin nicht traurig. Ich freue mich auf neue Abenteuer, alte Freunde, auf Deutschland. 

Die Arbeit war schön, doch irgendwann wird alles Routine. Routine langweilt mich. "My attention span is really short" - ja, meine Abschiedsrede war mal wieder grandioses Gebrabbel, dass mir im Hirn rumschwirrte. Dabei hatte ich eine tolle Rede vorbereitet...aber so ist das nun mal mit meinem Kopf - der macht was er will. 

Es war eine Erfahrung. 

Ich weiß nicht, ob und wie viel ich gelernt habe. Für die Zukunft. 
Es war vielleicht schön zu sehen, was ich kann, was nicht, dass meine Auffassungsgabe doch ein bisschen schneller ist als ich dachte.

Ich bin kein Tourismusmensch. Ich liebe reisen, aber mein Interesse liegt woanders.
Ich freue mich darauf im August zurückzukehren zu meine Wurzeln: TV. 

Ich bin ein visueller Mensch.


Vielen Dank für die Erfahrung, die ich hier machen durfte.


Und zur Feier des Tages gab es abschließend ein Bierchen im Hofbräuhaus um die Ecke!


Montag, 13. Januar 2014

Central Park Wedding

Vermutlich hat es der ein oder andere schon mitbekommen: trotz meines Journalismusstudiums bin ich eher der visuelle Mensch, als einer, der viel schreibt. Ok, ich rede auch viel. Aber dennoch würde ich sagen, meine Stärke und vor allem mein Interesse liegt viel mehr an der Fotografie.

Durch Zufall bin ich in meiner ersten Woche hier Sascha begegnet, den ich fortan 'belästigt' habe, ob ich ihn denn bei seinen Shootings mal begleiten dürfe. Nun war ich ja in der Vorweihnachtszeit bei zwei Engagement-Shootings dabei und am Samstag durfte ich dann mit zu einer Hochzeit. Wie aufregend...

Wie das hier so abläuft?


Angefangen hat der morgen in einem Hotel in Chinatown. Die Braut wurde gerade noch fertig gestylt, als Sascha schon das knipsen anfing. Von dort aus gings mit der Subway in den Central Park, genauer gesagt der Bethesda Terrace. Dort wartete Judy, die 'Standesbeamtin', auf uns. Unter dem Gewölbe, mit einer Acapella-Gruppe im Hintergrund wurden Braut und Bräutigam miteinander vermählt. Nur die beiden, ohne Familie, ohne großes Tamtam. Die jeweiligen Familien der beiden wusste übrigens auch nicht bescheid...

Nach der Trauung ging es durch die Mall Richtung Plaza und mit der Subway zurück zur Grand Central Station. Die ersten offiziellen Fotos können hier und hier eingesehen werden. 

Und ich muss sagen - trotz miesem Wetter, nassen Füßen und krausem Haar - ich bin froh, dass ich Sascha sofort zugesagt habe. Ich konnte ihn bei seiner Arbeit beobachten und lernen. Und der Hinweis des Bräutigams - ebenfalls Hochzeitsfotograf in Irland - er habe bestimmt 25 Fotografen assistiert und bei schlechten sogar noch mehr gelernt, hat mich inspiriert. Und trotzdem ist es schön den, in meinen Augen, besten Fotografen New Yorks zu kennen!

Donnerstag, 9. Januar 2014

Midterm Evaluation

Ende Dezember erreichte mich die sogenannte 'Midterm Evaluation' der German-American Chamber of Commerce. Als mein Sponsor will die Handelskammer wissen, wie mein Lernfortschritt ist, mein Aufgabengebiet und meine Beziehung zum Unternehmen. Ankreuzen kann ich in den Kategorien von 'Strongly Agree' bis 'Strongly Disagree'. Die Fragen sind zum Beispiel:
  • I am building on my existing skills.
  • I am acquiring new skills.
  • My internship is challenging.
  • My internship is interesting.
  • I am learning a lot during my internship.
Insgesamt handelt es sich um eine Din A 4 Seite, die ich nun also ausfuellen darf. Nicht schlimm. Doch leider kommt man ins Gruebeln. Lerne ich etwas? Was ist neu? Was wusste ich vorher schon?
Nach Gespraechen mit Kollegen sind wir zu unterschiedlichen Meinungen gekommen. Ich, sowie eine weitere Praktikantin, haben bereits eine Ausbildung hinter uns, wissen, wie es in Firmen zugeht, wie die Arbeitswelt aussieht. Auch vor meinem Studium habe ich bereits in einer PR-Abteilung ein Praktikum absolviert sowie waehrend des Studiums in einer Redaktion gearbeitet. Und nunja, es tut mir leid zu sagen, dass ich vermutlich nicht so viel lerne, wie mancher studierender Frischling, der einfach keine Vergleichsmoeglichkeit hat.
Dennoch, egal wie langweilig der Inhalt der Arbeit manchmal ist darf ich mich nicht beschweren - immerhin bin ich die Praktikantin, die mitunter am meisten zu tun hat. Es gibt kaum einen Tag, an dem ich daumendrehenderweise da sitze und auf Aufgaben warte, denn irgendwas ist immer...
Ob ich das Praktikum weiterempfehlen wuerde? Darauf kann ich keine Antwort geben.

Uebrigens fuellt auch mein Supervisor - in meinem Fall mein PR-Manager - eine Evaluation aus. Ich werde berichten, ob Sie ueberall 'Strongly Agree' angekreuzt hat...das wuerde dann einer 1 entsprechen. 

Freitag, 4. Oktober 2013

Hello, my name is...

Am Dienstag stand nun also der erste Arbeitstag an. Nach einer kurzen Odysee von Wohnung zu U-Bahn zu Bürogebäude, war ich typisch deutsch 15 Minuten zu früh. 9 Uhr Dienstbeginn und naja, mich hat es schon gewundert, das lediglich zwei Personen vor mir da waren. Beziehungsweise bin ich mit meiner direkten Chefin Aufzug gefahren und sie hat sich gewundert, wer denn mit ihr im 20. Stock aussteigt und ihr hinterherläuft. 

Zum Tag an sich. 

Eingelernt wurde ich die ersten drei Tage von meiner Vorgängerin. Und ich möchte sie nicht gehen lassen...alles, was sie mir am Vormittag erzählt hatte, ist wie im Rausch an mir vorbeigezogen. Ich kann ehrlich nicht sagen, was in der Übergabebibel unter 1-7 steht, denn ich war erschöpft, erschlagen und wusste auch gar nicht, wo ich anfangen soll zu fragen. Erst am Nachmittag ist mir der Groschen einigermaßen gefallen. 


Meine Aufgaben sind unter anderem 


  • Clippings bearbeiten (sprich Artikel über Deutschland als Reiseland zusammenfassen und mit einem speziellen Programm auslesen)
  • Pressereisen mitorganisieren (Journalisten bekommen von uns Flüge, Unterkünfte, Programmpunkte vermittelt)
  • diverse Presseanfragen beantworten
  • Bahntickets für Journalisten bestellen
  • Rechnungen aufstellen
  • Newsletter schreiben und verschicken
  • Einladungen zu Luncheons oder Receptions erstellen 
  • und lauter so ein Kram. 

Mittlerweile, nach Tag 3 fühle ich mich schon wohler, auch wenn mir bei dem Gedanken daran morgen bereits auf dem Praktikantenplatz zu sitzen und sowohl Mails, als auch Telefon alleine zu beantworten ganz schlecht wird. Meine Chefin sieht das Ganze amüsiert - "sie sitzt nur ruhig und gelassen da und saugt alles in sich auf"...wenn die wüsste! 


Ich bin gespannt wie es weitergeht mit mir und der Arbeit. Aber es ist ja immer so - am Anfang denkt man, man checkt das nie und in 5 Monaten mache ich dann schon wieder Übergabe (scheinbar gibt es meinen Nachfolger sogar schon!). 


Die Firma an sich.

My Office Building.
Ich glaube, ich habe noch nie so viel deutsch in den USA gesprochen. Ja, ich wusste vorher, ich bin bei einer deutschen Firma, aber außer beim Einkaufen rede ich tatsächlich bisher kaum Englisch. Mit mir gibt es noch vier weitere Praktikanten. Aus den Bereichen Sales, Marketing und Projekte. Alle sind relativ frisch da (zwischen sechs und zwei Wochen). (Ach und: Ich bin die einzige Journalismusstudentin, alle anderen kommen aus dem Tourismusbereich!) Außerdem eben zu jedem Bereich ein bis zwei Festangestellte. Und bis auf zwei Amerikaner sind alle Deutsch. Unsere Bayern-Zuständige ist übrigens eine der Amerikaner - und wir sind jetzt schon nach einem kurzen Schnack echt Dicke - schließlich bin ich tatsächlich die einzige Bayerin/Fränkin im Büro. 




So I had my first day of work on Tuesday. After a little odysee from my apartment down to the subway I was typical german - too early! I thought I was supposed to be there at around 9-ish but well...8.45 an only two other people where at the office. I even took the elevator with my boss who didn't recognize me in the beginning. 


The Day. 

The former intern showed me how everythings work. After that I'm on my own - starting tomorrow. I don't wanna let her go!!! I already forgot everything she told me in the morning. Thank god she made a book for me with every single step to every single task. Pretty nice. I was definitely exhausted Tuesday night. It took me until the afternoon to get the first things.


My tasks will be doing press clippings (clip articles about Germany as a travel destination), organize travels (journalists are getting flights, hotels und special programms from us), answering questions from journalists, buying traintickets for journalists, handling invoices, send out newsletters and invitations. After day two I can say I feel way better but with the thought of sitting on the "hot chair" tomorrow...I immediately feel sick again. Tomorrow's my big day - I have to answer mails and the telephone - even tho R. is still there, my boss wants me to try everything by myself. 



It's so funny how you first think you can't do anything and will never get how this and that works but in the end you'll be the one showing someone else in five months.


About the company. 

The View.
It's German. I think I made a point! 
I have never spoken this much German in the States since yesterday. Except of two colleagues everyone is native german. But at least I have a special bond since today when one american, the bavarian rep, introduced herself and I told her, I have a feeling I'm the only bavarian/franconian around here...she thought it was funny! 
All in all there are four more interns and with every intern there comes at least one employee. Or let's make it two. 

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Don't trust the B...in Apartment 2(3)

...so oder so ähnlich hätte es mir ergehen können. Aber ich bin in Apartment 2 gelandet und was soll ich sagen - meine Mitbewohner sind tatsächlich nett. Ich bin zwar erst seit drei Stunden hier, aber ja - es ist tatsächlich eher eine Zweck-WG. Das kommt vermutlich mit der Berufstätigkeit meiner Mitbewohner. A.(Lehrerin an der NYU) verlässt das Haus um 6.30 - sie kommt dann ca. 12 Stunden später wieder nach Hause. T. (Banker) hat ebenfalls einen 12-Stunden-Tag. Ich fühle mich gerade echt...entspannt bei dem Gedanken an meinen 9-to-5-Job. [Edit: Ich bin nun schon 24 Stunden hier.]

Zurück zum Punkt. Ich habe mich von der Storage in der 46th Street mit dem Taxi zu meiner Wohnung bringen lassen. Nach kurzer Odysee über den Columbia Campus haben wir das Haus tatsächlich gefunden und thank god - die Koffer mussten nur drei Stufen hochgetragen werden. Mein Zimmer ist gleich am Eingang der Wohnung und na ja...es ist zweckmäßig. Das Bett ist definitiv nicht für Vielbeweger gemacht und auch die Möbel schon teilweise ein bisschen älter - außer der Ikea Couch-/Schreibtisch. Aber immerhin ist das Zimmer größer als angenommen - ich würde mal sagen, 15m²? und inklusive Wandschrank.

Wie der Rest hier funktioniert werde ich noch rausfinden. Es gibt eine wöchentliche Aufgabe pro Bewohner (meine kommende Woche: Küche putzen!). Alternativ: Müll rausbringen, Bad putzen oder Flur wischen. Also relativ entspannt das ganze. Alles in allem ist das Gebäude und die Wohnung, na ja, typisch New York. Und wer schon mal zu einem Low Budget-Urlaub in NYC war, der weiß was ich meine. [Edit: Ich poste jetzt keine weiteren Fotos von Bad und Küche, sonst würde Euch der Spaß vergehen. In Deutschland würde man sagen: "Alles rausreißen und neu machen!" Aber es ist günstig und ein Dach über dem Kopf!]


...it could have been like that. But thankfully I ended up at Apt.2 - and what shall I say? My roommates are nice. I know I'm only here for three hours but it's kind of like they living next to each other than with each other. But that's I guessed caused by their schedule. A. (teacher at NYU) leaves the house at 6.30am and only comes back at 6.30pm. T. (bankdude) has a 12-hour-day himself. Suddenly I feel so happy having a 9-to-5-job.

Let's go back. I hauled a cab in 46th street and let me drive up to the apartment. After a little odysee around Columbia we thankfully found the building and i only had to carry my suitcases up three flights of stairs. Our apartment is on the first floor and well...it's ok. My room is the first one entering the apartment. You shouldn't definitely move too much on the bed. And the furniture is slightly old - except of some IKEA pieces. At least it's bigger than expected - about 15m² including a closet.

How everything else works around here - I'll find it out. There's weekly chores like cleaning the kitchen, mopping the floor, taking out the trash or cleaning the bathroom. Everything's pretty calm around here. And the building? Well let's say it like this: If you ever made a low-budget-vacation in NYC and stayed at a cheap hotel/hostel - you'll get the idea of doors, floors, bathroom here. But I'll survive!

Dienstag, 1. Oktober 2013

If New York is home...

Welcome Home!
So hat uns heute morgen die Stewardess des Fliegers von RDU nach JFK verabschiedet. 

Welch grandiose Idee den Flieger um 10 Uhr zu nehmen, während ich erst Abends gegen 8 in mein Zimmer einziehen kann. Eine Idee musste her. Luggage Storage. Nach kurzem googlen habe ich vergangene Woche Schwartz New York Luggage Storage gefunden. 10$ pro Koffer hat mich der Spaß gekostet - aber ich war frei! Von knapp zwei Uhr bis um sechs konnte ich nur mit Handtasche durch die Stadt laufen und zum Beispiel meinen Arbeitsweg erkunden. Es hat ein bisschen gedauert, bis ich das Gebäude gefunden habe, aber jetzt bin ich "prepared" für morgen. 

Übrigens habe ich mir anstelle eines Taxis einen Shuttle vom Flughafen geleistet. Für 25$ bin ich mit zehn anderen Menschen einmal quer durch die Stadt gedüst, bis ich letztendlich direkt vor der Storage-Tür abgeladen wurde. Für Alleinreisende ist das definitiv ein Schnäppchen. Trotz 3$ Trinkgeld. 

Nachdem meine Füße irgendwann den Geist aufgegeben haben - oder mein Körper (?), habe ich mich auf die roten Treppen am Times Square gesetzt und einfach nur die Stadt auf mich wirken lassen. Eine Stunde einfach nur Menschen gucken, versuchen herauszufinden aus welchem Land die Touristen kommen und sich amüsieren über verlorene Deutsche.

Mehr zum Thema "Wohnung" gibt's dann das nächste Mal. 



That's how the stewardess said goodbye to us at the airport.

What a moronic idea of flying out at 10am if you can only move into your apartment at around 8pm. I needed an idea and decided to put my luggage into storage to discover the city with only one purse. Such a good idea. And it "only" cost about 30$. I even got to chat a little bit with the nice girl at the storage telling me how awesome New York is and how horrible the rental prices are. 
After dropping off my luggage I tried to find my office building and well - a little over 20 minutes later I found it. So I am all prepared for tomorrow to get there in time. After all it's a german company and we are all controllfreaks. 

After grabbing some lunch/dinner I just hung out on the red steps at Times Square checking out people, enjoying the view...

Stay tuned for pictures and information about my apartment. 

Dienstag, 17. September 2013

Confessions of a shopaholic.

Ich fühle mich, als würde ich das erste Mal in die USA fliegen, dabei ist es schon das elfte Mal.

Ein Thema, das mich jedes Mal aufregt ist Kofferpacken. Normalerweise fliege ich ja mit einem Koffer rüber und mache eben Großeinkauf. Da mir allerdings mit dem harten Winter in New York und den Businessoutfit-Vorgaben meiner Arbeitsstelle quasi auferzwungen wurde, dass ich mehr einpacke, reise ich diesmal eben mit zwei Koffern (Dank Singapore-Airlines sind diese sogar frei!). Zur Info: Ich seh's einfach nicht ein, mir drüben eine Winterjacke zu kaufen, wenn ich hier Jacken für verdammt viel Geld rumhängen habe. (Und Daune wiegt ja auch nicht so viel.)


Zwei-Koffer-System


Nun habe ich also einen Winter- und Businessoutfit-Koffer, den ich in North Carolina während meines Urlaubs erstmal nicht aufmachen muss. Und einen Sommer- und Geschenke-Koffer, der dank Schokolade, Gummibärchen und Co. fast platzt. Ja - in den USA gibt's zwar all diese Sachen auch - teilweise zwar teurer, aber was solls - ist ja schließlich für die Familie. Und wenn ich aus NC wieder abhaue ist der Koffer dann auch ungefähr 10kg leichter!



Morgen ist der große Tag also gekommen. Verrückt. Vor 9 Monaten habe ich meinen Vertrag unterschrieben und jetzt geht's los. Und in knapp 190 Tagen bin ich wieder zurück. Die Zeit vergeht einfach verflixt schnell...

Mittwoch, 11. September 2013

It's not a goodbye...




Vergangenen Samstag hatte ich meine (so was wie) Goodbye-Party {Definition: 1. zwangloses, privates Fest [mit Musik und Tanz]; 2. [organisiertes] größeres zwangloses öffentliches Fest}. 

Alles lief ein bisschen unter typisch amerikanisch-patriotischem Motto - Stars and Stripes. Neben Burgern, Pommes und Coleslaw gab es Obst-Brownie-Spieße und unfassbar gute Mini-New York-Cheesecakes einer Freundin. Es wurde viel gelacht, getrunken (der ein oder andere zu viel!!!), geschrieen (soll noch mal einer sagen, ich wäre laut) und überhaupt noch ein mal Zeit miteinander verbracht.


Durch meinen verrückten Lebenslauf habe ich teilweise überall in Deutschland (alternativ auf der Welt) Freunde verteilt und so habe ich mich nicht nur über die Freunde aus der 7 km entfernten Großstadt gefreut, sondern auch über meine Mädels aus Garmisch und München.


Leider gab es nach 18 Uhr keine Fotos mehr, denn auch mir ist der Prosecco erstmal gut zu Kopf gestiegen. 






...noch 7 Tage!

Montag, 9. September 2013

Statue of...ME!

      

Für meine "Abschiedsparty" wollte ich ganz oldschool Einladungskarten verschicken. Und nicht nur irgendwelche, sondern von mir als Freiheitsstatue. Dank eines tollen Fotostudios in der Hochschule, konnte ich mich innerhalb von 30 Minuten verkleiden, knipsen lassen und schon wieder verschwinden, als wäre nie etwas gewesen! 

Entschieden haben wir uns letztendlich für das untere Motiv, das definitiv meine Persönlichkeit (hin und wieder) ausdrückt.




Donnerstag, 5. September 2013

Scholarship - Check

Gestern kam die langersehnte Mail aus dem International Office meiner Hochschule - die Bewilligung des Stipendiums ist raus und ich bin demnächst um ein paar Kröten reicher.

Nun allerdings mein Dilemma. Während ich dachte, die 150 Euro des Stipendiums kommen jeden Monat zum Ersten oder so, bekomme ich nun den Batzen auf einmal ausgezahlt. Ah! Ich kenne mich doch. Das hält doch keine vier Wochen! 

Beim Thema Finanzen habe ich übrigens folgenden Plan: anstatt auf eine deutsche Kreditkarte zurückzugreifen, werde ich sobald ich ankomme Geld von meinem deutschen Konto abheben und auf mein amerikanisches einzahlen. Das habe ich aus Au Pair Zeiten noch und ist kostenfrei noch bis August 2014 gültig. So kann ich dann auch meine Miete schön mit Scheck zahlen (Amerikaner sind ja noch nicht so weit mit Onlinebanking wie wir Deutschen zum Beispiel!). 

Jedenfalls. Muss ich dann auch mit meinem Bank of America-Berater einen Sparplan ausarbeiten, ob ich das Geld nicht wirklich auf meine "Savings" packen kann und dann jeden Monat automatisch 500 Euro oder so bekomme anstatt das komplette Geld auf einmal auf dem regulären Konto zu haben. Oder sammelt ihr auf eurem laufenden Konto alles? Auch nicht oder? 

Und ich möchte jetzt auch nichts zum Thema "Hello Kitty"-Kreditkarte hören! Das war 2009. Und mittlerweile würde ich mir ein komplett anderes Design zulegen. 

Achja, die Zeit habe ich mir in den letzten Tagen auch mit Social Security Number und Führerschein vertrieben. Eine SSN habe ich ja bereits, daher muss ich klären, ob ich die einfach nur ändern muss. Und ein neuer Führerschein wäre auch toll, da marschiere ich auch mal beim DMV vorbei.

Dienstag, 27. August 2013

Money, Money, Money

Ein unangenehmes Thema, egal zu welchem Zeitpunkt, ist das Thema Finanzen. 

Ich bin Studentin, 29 Jahre alt und arbeite neben dem Studium als Werkstudentin. Meine Fixkosten in Deutschland belaufen sich auf ca. 600 Euro. Manchmal, wenn ich weiß, dass es geldtechnisch knapp wird, jobbe ich nebenbei noch bei einer Veranstaltungsfirma auf 450-Euro-Basis. Zu studieren war meine Entscheidung, daher versuche ich kein Geld von meinen Eltern anzunehmen. Natürlich nimmt man hin und wieder mal Lebensmittel in die Studentenbude oder leiht sich das Auto (aka Sprit) der Eltern, aber ja, die laufenden Kosten wie Miete, Versicherung, Handy, Fitnessstudio zahle ich selbst. (Ein Hoch auf die Abschaffung der Studiengebühren in Bayern!!!) 

Aber zurück zu dem eigentlichen Punkt, weshalb es diesen Eintrag gibt. Der finanzielle Aspekt zum Thema Auslandssemester/Praxissemester muss definitiv durchdacht werden. Kalkulation ist das A und O. Auch wenn ich noch nicht mal ausgereist bin, habe ich schon einen Batzen an Kohle ausgegeben, die für die Beschaffung des Visums etc. nötig war.

...bis zum Visum

  • J1-Visa Service Fee: 520€
  • Auslandskrankenversicherung: 300€
  • SEVIS Verwaltungsgebühr: 134€
  • Visa-Gebühr: 128€
  • Passfotos: 6€
  • DHL-Expressbrief: 9,90€

     Das macht alleine für das Visum schon über 1000 Euro. 

...einmalige Ausgaben

  • Kaution: 800€
  • Flug: 670€

...und zum Leben?

  • Miete: 670€
  • Fahrkosten (monatliche Fahrkarte): 84€
  • Handy: 50€
  • Lebensmittel: ca. 225€
  • Gym: 30€
  • Renters Insurance: 15€

...und wie kommt die Kohle wieder rein? 

  • Lohn: 375€
  • Stipendium: 150€ (wenn ich es denn nun bekomme)
Man muss also kein mathematisches Genie sein, um zu sehen, dass die Rechnung zwischen Soll und Haben NICHT aufgeht! 

Für das Visum muss man vorweisen können, dass man irgendwo finanzielle Sicherheit in Höhe von 1.500$ (~1.100€) pro Monat hat. Und ja, wenn man tatsächlich auch LEBEN möchte, dann sollte man das Geld auf der hohen Kante haben. Meine Rechnung sieht so aus: ~1.050€ vs. ~525€. 

Ja, es ist kein Spaß diese Rechnungen aufzusetzen, aber man sollte sich der Sache klar sein. Ich habe zum Glück durch Erbschaften und frühere sparsame Jahre ein bisschen Geld angehäuft. Und dieses kann ich nun ausgeben. Ich habe es so lange aufgehoben und auf den richtigen Moment gewartet - wieso nicht für die "Once in a lifetime-opportunity", die sich mir da gerade bietet? Ich rechne großzügig (inklusive eventueller Reisen) mit mindestens 6.000€ Ausgaben in 6 Monaten. Nebenbei jobben darf man mit dem J1-Visum übrigens nicht, dabei wäre beispielsweise babysitten in New York ein lukrativer Job. Oder in einem deutschen Biergarten kellnern? Ein Traum den ganzen Tag im Dirndl rumzulaufen und Geld dafür zu bekommen... 

Ob man ein Auslandspraxissemester tatsächlich machen möchte/kann, sollte sich wohl überlegt werden. 

Freitag, 23. August 2013

Tattoo acceptance!

Ein Thema, dass mir mit dem Dresscode bewusst wurde ist die "Tattoo Acceptance". Vor allem am Arbeitsplatz kann einem dies einen Strich durch die Rechnung machen. Auch wenn ich immer denke, Journalismus oder PR sind recht lässige Branchen, kann ein Tattoo auch schnell nach hinten losgehen. 
Ich selbst habe mehrere Tätowierungen. Seit dem Frühjahr nun auch sichtbarer als alle anderen und dennoch abdeckbar - der nächste Winter kommt bestimmt und somit auch wieder das Schalwetter!

Jedenfalls hatte ich kurzfristig Panik. 


Ja, ich habe bunte Bildchen an mir -
macht mich das zu einem schlechten Menschen? Zu einem schlechten Arbeitnehmer?
Ich habe ihn verschiedenen Jobs gearbeitet. Egal ob in der Veranstaltungsbranche, dem Fernsehen oder jetzt gerade bei einem Verlag für Bildungsthemen. Überall waren meine Kollegen offen und aufgeschlossen und keiner hat mich ausgegrenzt aufgrund meiner Bildchen. Auch als Au-Pair hat mein Gastvater im ersten Moment vielleicht geschluckt, dann aber schnell gemerkt, dass ich kein Assi bin, sondern damals zur besten Freundin seiner Kinder wurde. Und diese sind dank mir vermutlich gänzlich abgekommen von Piercings und Tattoos! (
"Ja, es tut weh!")





Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie meine neue Kollegen im Oktober auf mich reagieren werden. Ich werde berichten.

Donnerstag, 22. August 2013

You've got mail...

...oh und ich hab endlich meinen Flug gebucht.


Am 18. September, also in 27 Tagen, geht's erst mal nach New York, von dort aus dann für 12 Tage nach North Carolina. Noch einmal sowas wie Urlaub machen, bevor der Stress in der Großstadt losgeht.

Und da ich am 30. wieder zurück in New York bin, allerdings offiziell meine Wohnung erst ab dem 1. Oktober habe, habe ich heute morgen gleich mal ganz frech meinem Vermieter geschrieben. Ich weiß von meiner Vormieterin, dass sie ab Mitte September schon weg ist und ich somit in das Zimmer könnte. Habe natürlich angeboten für die Nacht zu zahlen (Hotel würde auch nicht günstiger kommen!), aber natürlich hoffte ich auf die Großzügigkeit meines Vermieters, der mir eben geantwortet hat, dass ich mich doch einfach noch mal 4-5 Tage vorher melden solle, wie wir das mit der Übergabe machen können. Yeah! 

Ach auch die Neugierde mit wem ich denn zusammenwohne wurde gestillt. Zwei junge Herren und eine junge Frau werden sich mit mir die Bude teilen. Der Mail meiner Vorgängerin zu urteilen klang es sehr nach Zweck-WG, aber wir werden sehen, wie das mit mir so wird. Es sind jedenfalls Studenten der Columbia und der NYU. 

Und weil ich ja auch langsam ans Kofferpacken denken muss, habe ich vergangene Woche meiner Ansprechpartnerin eine Mail geschickt, wie das denn mit dem Dresscode aussieht. Bisher hatte ich ja immer in Redaktionen oder Büros zu tun, in denen Casual angesagt war...Tja, nun heißt es allerdings "Business Casual". (Wählen Sie einen Freizeitlook mit angemessenem Rahmen. Polo-Shirts, Hemden in dezenten Farben, Strickpullover, Baumwoll- und Cordhosen - hiermit liegen Sie bei diesem Dresscode goldrichtig. Seit einiger Zeit haben sich bei solchen Anlässen auch dunkle Jeans etabliert. Nach wie vor tabu sind hingegen offene Schuhe und Shorts. Quelle: Stepstone) 


I AM SCREWED!


Stoffhosen habe ich ungefähr drei im Schrank. Von denen passen maximal noch zwei. Und von diesen zwei ist mindestens eine coralfarben und ich bin mir nicht sicher, ob das als "dezent" durchgeht. Wie der Rest des Koffers aussehen wird - das entscheide ich glaube ich dann so in drei Wochen. Und im Zweifelsfall kaufe ich einfach Kleidchen in den USA. Damit kann man doch nichts falsch machen oder?

Montag, 12. August 2013

The fear of ending up alone.

Als ich im Januar die Zusage bekommen habe, war ich hin- und hergerissen. Ich habe mich einerseits gefreut und bin mit einem Grinsen auf dem Gesicht rumgelaufen, andererseits hatte ich Phasen, da habe ich aus dem Nichts das heulen angefangen. 

Wieso? 


Mir wurde bewusst, dass ich als Praktikantin erstmal kein Backup-System wie zum Beispiel eine Gastfamilie hatte. Ich hatte Angst, dass ich nicht den gleichen Anschluss, wie damals als Au-Pair in der Kleinstadt finde. Immerhin bin ich dort einmal weggegangen und schon hatte ich neue Menschen, mit denen ich reden konnte. Wie wird es in der Großstadt sein, die so viel schnelllebiger ist, als mein verschlafenes Studentenörtchen in North Carolina? 

In letzter Zeit häufen sich nun die Aussagen von Menschen, die selbst schon als Praktikant in New York waren. Und jedes "Aber glauben Sie mir: Alle Mühen sind es wert. Die Stadt entschädigt es auf jeden Fall." oder "Ich hatte definitiv die Zeit meines Lebens in New York." bestätigt mich in meinem Tun. 


Ich werde Anschluss finden. Ich muss einfach nur mal über meinen Schatten springen und eventuell bei Meetups teilnehmen. Oder mich mit Menschen über die "Germans in New York"-Gruppen von facebook treffen. Und irgendwie klappt es dann doch bestimmt auch wieder mit Anschluss zu Einheimischen. Und wer weiß mit wem ich zusammenwohnen werde? Oder ganz klischeehaft im Fitnessstudio oder im Waschsalon?!

Ich bin vermutlich genau so gespannt auf die kommenden 6 Monate, wie alle Menschen in meinem Umkreis, die ich mit Telefonaten und Heulattacken genervt habe. Die mich bestätigt haben in meiner Sache, die unter mir und meinen Launen leiden mussten. 

Donnerstag, 8. August 2013

You've got mail. Let's get ready for the appointment.


Der heißersehnte Umschlag - nach acht Wochen des Wartens war er vergangene Woche im Briefkasten. Die GAACNY hatte endlich meine Unterlagen fertig (und wie ich sie zwischenzeitig verflucht hatte - aber Bürokratie ist nun mal so).
Im Brief war endlich 
Beides Unterlagen, die ich für den Termin in Frankfurt gebraucht habe. 



Was wird sonst benötigt? 



Für J1-Bewerber/Studenten wird außerdem empfohlen:


  • ein Nachweis der Bildungseinrichtung, dass man das Land wieder verlässt bzw. noch weiterstudieren wird
  • eventuell ein aktuelles Notenblatt

Der Besuch.


Wir waren um 9.20 Uhr in Frankfurt, um 10.15 Uhr war "mein Termin". 
Die Botschaft in Frankfurt ist definitiv anders, als die in München. Ich war komplett überfordert - wo muss ich mich anstellen? 
Schritt 1: Erstmal eine "Nummer" ziehen bzw. in die längste Schlange stellen und eine Nummer zugewiesen bekommen. 
Schritt 2: Mit der Nummer zu dem Zuständigen Nummer 2, der Gürtel und Co. eintütet und rein zum Security Check. 
Schritt 3: Weiter geht's ins Hauptgebäude, in dem der "Greeter" einem erklärt, in welcher Reihenfolge die Unterlagen zu sortieren sind. 
Schritt 4: In die nächste Schlange stellen zum nochmaligen Checken der Unterlagen und dem Abgeben der Fingerabdrücke. 
Schritt 5: Und dann ab zum letzten Schritt, dem verifizieren der Fingerabdrücke und das Interview. 

"What are you doing in the States?"
"How long are you gonna stay there?"
"What do you study?" 
Dann linke Hand aufgelegt. Und gewartet.

"Your visa has been approved. It will be shipped within the next week."

Blick auf die Uhr: 30 Minuten später war ich durch, happy und auf dem Weg in die Innenstadt.

Fazit.


  • Die Menschen im Konsulat sind allesamt erstaunlich nett. 
  • Ich hatte Teppichboden a la München erwartet und war völlig von dem Raum überrascht, der an einen Flughafen Check-In erinnert.
  • Die Unterlagen der Uni sowie das Foto hätte ich gar nicht benötigt.

Freitag, 26. Juli 2013

Here we go again...

Soeben kam die Mail aus dem International Office:

"... erschrecken Sie bitte nicht, wenn Sie anbei eine Absage zu Ihrem Antrag auf Fördermittel aus dem PROMOS-Programm finden. Wir möchten Sie gerne aus einem anderen Topf fördern."

Erster Gedanke: F*** you! 
Geht der ganze Mist schon wieder los. Für mein PROMOS-Stipendium waren also nicht ausreichend Mittel zur Verfügung. Gut. Dann eben über die StMWFK noch mal bewerben. Der ganze Schmarrn von vorne. Und dann sieht das so aus: Reisekosten können bis 1.000 Euro erstattet werden - in den Rahmen würde ich fallen. Monatliche Kosten allerdings maximal 150 Euro - und da blinken bei mir die Warnsignale. Mit meinen 380 Euro die ich verdiene bedeutet das, dass nicht mal die Miete gedeckt ist. Ergo: Mehr Ausgaben aus Ersparnissen, die tagtäglich schrumpfen...

Gestern 800 Euro Kaution.
Heute 128 Euro für einen Teil des Visums. 


Ich wusste ja, dass es nicht billig wird, der Spaß "da drüben" - aber langsam zehrt es nicht nur an meinen Nerven, sondern auch an meinem Geldbeutel.



Erfreulich jedoch: Das DS-2019 kam gestern an und somit konnte ich sämtliche Gebühren für das Visum bezahlen und hoffe schon kommende Woche einen Termin im Konsulat ausmachen zu können - und ganz bald vielleicht sogar das Visum in den Händen halten zu können. 

We'll see.

Mittwoch, 24. Juli 2013

Die Sache mit der Wohnung, der Miete, der Kaution...

Eigentlich sagt der Titel ja schon alles. 
Ich kämpfe! 


Mein zukünftiger Vermieter hat sich gemeldet.

Er möchte nun also bis Ende der Woche die Kaution haben - öh, es ist - kurzer Blick auf die Uhr - Mittwoch Abend. Und: Ich habe leider gerade (ganz knapp) keine 800€ auf meinem Konto. Gleich mal Mail an die Bank geschrieben, ob ich mein Sparbuch plündern kann...

Nun steht also dennoch im Raum:


  • Mietvertrag muss unterschrieben werden
  • Überweisung getätigt
  • Hausratsversicherung abschließend - eine amerikanische (!!), keine deutsche
  • Bescheinigung meines Einkommens und Bestätigung der Praktikumsstelle


Im Grunde ist das alles logisch und gerecht, klar, will er sich auch absichern. Aber dennoch bedeutet das jetzt auch wieder Verwirrung und Rennerei meinerseits. Und noch dazu geht's morgen erst mal wieder zurück in die Provinz, wo es die nächsten Wochen dann Vollzeitarbeit und Umzug bedeutet.


Ach und ja, äh besser: nein, von dem Visum bzw. DS2019 gibt's noch keine Neuigkeiten. Morgen sind dann acht Wochen rum und mal wieder Zeit für eine E-Mail meinerseits. Die Zeit rennt - und ich bin bekanntermaßen nicht die Schnellste. 

Montag, 15. Juli 2013

Stipendium, ole!

Nein, ich hab es offiziell noch nicht in der Tasche. Aber auf meine Nachfrage heute morgen kam die Antwort "machen Sie sich keine Sorgen". Das ist doch ein gutes Zeichen oder? Und wie gut ich die Kohle gebrauchen könnte! 


Bei dem Stipendium handelt es sich übrigens um dieses hier: PROMOS

Als Studierender im nicht-europäischen Ausland kann man sich im International Office seiner jeweiligen Hochschule dafür bewerben. Für mich würde das z.B. 400 Euro plus Reisekostenerstattung bis 700 Euro bedeuten. Besser als nix oder? Und ich war sogar so flink und hab mich beworben, bevor die schlechten Noten eingetrudelt sind, die meinen Notendurchschnitt versaut haben. (Wobei es weniger auf die Noten ankommt, als vielmehr ein überzeugendes Motivationsschreiben!)


Außerdem lenke ich mich ab mit Wohnung suchen. Über airbnb.com mache ich mich schlau, craigslist.org vertraue ich von Deutschland aus nicht so. Ich glaube vor Ort Suche wäre damit einfacher. Oder doch der Gedanke die ersten Wochen ins Wohnheim zu gehen? Von dort aus könnte ich wenigstens auf die Arbeit laufen und spare mir erstmal die Monatskarte von 100 Euro (allerdings zahle ich dort auch fast 200 Euro mehr Miete). 



Ach und da ich dachte, es geht jetzt bald los mit Konsulatstermin und so, habe ich am Freitag im Büro schnell ein Foto schießen lassen. Ich sehe GRAUENHAFT aus...aber was solls. Immerhin waren die Bilder mehr oder weniger umsonst (ok, knapp 7 Euro bei www.fotopostonline.de), aber immer noch besser als 40+ beim Fotografen oder? 



Zum Vergleich - das Foto links ist mein Visumsfoto für mein Au Pair Jahr 2009 gewesen. Fast auf den Tag genau vier Jahre liegen dazwischen. Plus 10 Kilo auf und ab. Aber hey - still not looking as old as I am right? 

Sonntag, 14. Juli 2013

I'm still waiting...

Am Donnerstag waren es sechs Wochen, dass all meine Unterlagen bei der GACCNY eingegangen sind. Bisher hieß es auch immer: sechs Wochen Bearbeitungszeit. Tja, nun steht auf der Webseite 6-8 Wochen. Und ich warte also weiter. 
Auf meine E-Mail, ob man denn den aktuellen Stand abfragen könnte, kam bis heute nichts. 
Langsam werde ich traurig, nervös und fuchsteufelswild zugleich. Ich will nun endlich meinen Bescheid haben. Es handelt sich dabei ja noch nicht mal um das Visum, sondern wieder nur um einen Zwischenschritt - das DS2019, das ich brauche, um meine SEVIS-Gebühren etc. zu bezahlen und dann erst kann ich den Termin im Konsulat ausmachen. 


Außerdem zum Stand Wohnung. 
I jinxed it!
Ich hatte ja das perfekte WG-Zimmer in toller Lage, mit tollen Menschen gefunden - aber der Vermieter ist entweder zu busy sich zu melden, oder mag meine Mails schon mal nicht. Dabei bin ich doch so entzückend...Nein, ich erfülle aber alle Kriterien, die er erfüllt haben mag: 6 Monate Miete plus zahlungsfähig. 

Japp. Jinx. VERHEXT. 
Nachdem ich wieder eine Woche gewartet habe, habe ich einfach mal der derzeitigen Mieterin eine Mail geschickt und siehe da: das Zimmer ist anderweitig vergeben und ich steh nun wieder da. 
Dann eben tausendmal wg-gesucht und airbnb.com aktualisiert. Auf Facebook in einschlägigen Gruppen "annonciert" und nun heißt's halt wieder warten.

Freitag, 28. Juni 2013

Patience is NOT my best feature


Geduld ist nicht meine beste Eigenschaft. Eigentlich keine der Eigenschaften, die ich mir zuschreiben würde. 


Nun heißt es allerdings warten. 



... auf die Bearbeitung der Visumsunterlagen.
... auf eine Antwort des Vermieters der tollsten Wohnung New Yorks.
... auf das OK der Stipendienstelle, dass ich die Förderung erhalte.


Und in der Zwischenzeit? Rechne ich weiterhin aus, wie ich das alles finanziell stemmen kann. Plötzlich kommen Kosten auf einen zu. Und die Einsicht "Als Au Pair hab ich mehr verdient und weniger ausgegeben". 



Aber hey - eine einmalige Chance! Du brauchst sowas im Lebenslauf! 



Yes, I can!