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Freitag, 28. Februar 2014

Valentines Day Art

Pünktlich zum Valentinstag wurde auf dem Times Square (wie jedes Jahr) eine Skulptur zum Thema Liebe aufgestellt. In diesem Jahr handelt es sich dabei um die Skulptur "Match-Maker". 
Durch verschiedene Röhren kann man durchschauen und das zu sich passende Sternzeichen finden. So der Plan. Als ich durch die Röhren, die beim Wassermann "standen" guckte, sah ich nichts. Vielleicht habe ich aber auch das Konzept nicht so ganz verstanden. (Anmerkung: Beim Durchlesen der Beschreibung fiel der Groschen - am anderen Ende der Röhre hätte jemand stehen müssen. Im Bestfall wäre es Liebe auf den ersten Blick gewesen.)

Jedenfalls ist es nett anzusehen, dieses Kunstwerk aus Rohren mit Sternzeichen aufgemalt und in rosa und rot. 





Die Skulptur ist noch bis 11. März am Times Square, direkt am Fuße der roten Treppen zu sehen.

Donnerstag, 13. Februar 2014

Here comes the snow...again!

Ist ja nicht so, als hätte ich mir vor kurzem noch beschwert, dass wir hier überhaupt nichts Aufregendes erleben. Die Praktikanten vor uns hatten zum Beispiel einen Hurricane miterlebt. Und ich Trottel reite noch drauf rum, auch bei "irgendwas Besonderem dabei sein zu wollen". Gut äh...ich vermute das Besondere ist nun also auch eingetreten: Der Jahrhunderwinter in New York.

Als ich heute morgen das Haus verließ, war mal wieder Land unter - unter Schnee!
Ich liebe Schnee, aber nicht, wenn man nichts mehr sieht vor lauter Flocken im Gesicht.
Ich liebe Schnee, solange er mir nicht matschig in die Schuhe laeuft.
Ich liebe Schnee, solange ich ihn von drinnen aus dem warmen Haus anschauen kann.

Nun ja. Schnee also. Aber was wäre die Katastrophe? Der Regen, der seit heute mittag auf die Schneedecke fällt und die Minusgrade! Hello Rutschpartie!

New York, du verrückte Stadt...wieder einmal stellst du meine Freundschaft zu dir gehörig auf die Probe!






Mittwoch, 29. Januar 2014

On top of the...world?

Das Rockefeller Center ist wohl weltweit am meisten für den berühmten Baum und die dazugehörige Eisbahn bekannt. Das dem Center 19 Gebäude angehören, und nicht nur das GE Building, vor dem der Baum steht, dass ist allerdings kaum einem bewusst.

Vielen New York Besuchern ist das GE Building beziehungsweise seine Aussichtsplattform ("Observation Deck") unter dem Namen "Top of the Rock" bekannt. Insgesamt hat das Gebäude 70 Stockwerke - und drei Ebenen Aussichtsplattform. Klar gehört ein Besuch auf einem Wolkenkratzer auf die "To Do"-Liste jedes New York Besuchers. Wir haben uns vergangene Woche also nicht auf das Empire State Building, sondern auf "The Rock" getraut. (Ok, für mich war es bereits das zweite Mal. Das Dritte folgt dann im März.)






Wer hätte noch vor einigen Monaten gedacht, dass dieser Herr ein Lächeln über die Lippen bringt, wo er doch im "verhassten" USA steht? :) Ich würde sagen, ich hab da jemanden bekehrt...


Tickets:
Top of the Rock Observation Deck: 27$
Sun&Stars Ticket (einmal tagsüber, einmal abends hoch): 40$
Rock MoMA (Kombiticket TotR+Museum of Modern Art): 42$

Dienstag, 29. Oktober 2013

Sunrise, sunrise, looks like morning in your eyes...

Samstag morgen sind wir auf die glorreiche Idee gekommen früh aufzustehen und den Sonnenaufgang auf der Brooklyn Bridge zu beobachten. Bereits um 4 Uhr war ich wach und kurz später, um 5.30 Uhr auf dem Weg zur Subway und schon um 6.20 Uhr in Brooklyn auf die anderen wartend. 

Vor drei Wochen waren es hier noch 20 Grad - vergangenen Samstag dann gefühlte Minusgrade auf der Brücke. Doch es war wunderschön. Es hat sich gelohnt an einem Samstag aufzustehen und die Ruhe einzuatmen, die diese Stadt auch ausstrahlen kann. Es waren kaum Menschen unterwegs, weder während des Sonnenaufganges, noch kurz später am sonst so überfüllten Union Square.










Nach unserem Abstecher zum Morgengrauen ging es wieder nach Brooklyn in ein bezauberndes, nach Croissant riechendes Cafe und anschließend zu Ikea. Ein Tag gefüllt mit neuen Eindrücken, Sonne und den ersten Gedanken an den bevorstehenden Winter.


Dienstag, 6. August 2013

Random: The City and me

New York. Ich glaube, die Stadt stellt für viele Menschen das Non-Plus-Ultra dar. 
DIE amerikanische Großstadt, die sie unbedingt mal besuchen wollen. 
Für mich ist New York (bisher) einfach nur eine von vielen. 
Und dennoch war ich in keiner Stadt so häufig wie eben dort. 

Zum Vergleich: in meiner eigenen Hauptstadt Berlin war ich zwei Mal - in New York insgesamt sechs Mal. 




2003

Angefangen hat alles im Dezember 2003. Während eines Besuchs bei meiner Freundin J. in Ohio, beschlossen wir Silvester in NYC zu feiern. Es war bitterkalt, komplett überfüllt und ich noch keine 21. Wir haben die Nacht im Hotel verbracht. 

2006

Danach war ich im Frühjahr, etwas mehr als zwei Jahre später, bei A. in Boston. Mit dem Chinatown-Bus sind wir zu einem Tagesausflug nach New York aufgebrochen. Und schwups war ich das zweite Mal mitten drin im Gewusel. War das erste Mal in meinem Leben bei Madam Tussauds und habe mich schon fast ein bisschen wohl gefühlt in der Großstadt. 

2009

Mit meiner Freundin S. habe ich dann im Januar 2009 eine große Rundreise gemacht - in 14 Tagen sind wir von New York nach Boston, rüber an die Westküste nach San Francisco und Los Angeles. Diesmal war ich dann zum ersten Mal an der Freiheitsstatue und auf dem Empire State Building. Am 20. Januar konnten wir dann ein ganz besonderes Spektakel beobachten - die "Inauguration" von Präsident Obama. 


      


Acht Monate später, im August 2009 startete mein Leben als Au Pair in den USA - und wieder war meine erste Station New York. Mit dem Zug bin ich von Secaucus, NJ zur Penn Station gefahren - und habe mich unglaublich selbstständig gefühlt. Während die anderen einen Ausflug mit der Gruppe machten, kannte ich mich ja bereits aus in New York. 

Mein nächster Besuch folgte dann Silvester 2009/2010. Eine Freundin kam extra aus Deutschland angereist - und es ging alles schief, was schiefgehen konnte. Die Webseite, über die ich unser Hotel gebucht hatte, war Fake und somit standen wir ohne Hotel da. Abgesehen davon, dass mein Flieger aus North Carolina auch noch sechs Stunden Verspätung hatte und meine Freundin die Wartezeit an der Flughafenbar verbringen musste, bis ich denn endlich eintrudelte. 
Wir konnten erfolgreich noch drei Hotels für die insgesamt 7 Tage ergattern, die allesamt überteuert waren - Silvester eben. Dennoch waren es wunderbare Tage in der Nach-Weihnachtszeit in New York - wenn auch bei ungefähr -20 Grad! 



2012

Und das komplette Kontrastprogramm gab es dann vergangenen August - bei 40 Grad zwischen den Hochhäusern trieben wir uns bevorzugt in der klimatisierten Subway rum. Und wieder ging es ab aufs Empire State Building, zum Spaziergang durch den Central Park und auf einen Abstecher vorbei bei der Magnolia Bakery. 



Mal sehen, was ich nun im März 2014 von mir gebe, wenn mein Flieger wieder zurück nach Deutschland geht....

Dienstag, 30. Juli 2013

Home is...where your wifi connects automatically!



Obwohl ich noch kein Visum in der Tasche habe, der Flug noch nicht gebucht ist und auch das Stipendium auf sich warten lässt, habe ich in der vergangenen Woche meinen Mietvertrag unterschrieben. 

Ab 1.10. werde ich nun also in der West 121st Street residieren. Direkt am Columbia Campus und nur vier Blocks zur U-Bahn-Station zur Arbeit. Mein Plan ist es sogar nach der Arbeit hin und wieder über den Broadway entlang nach Hause zu laufen...sind ja nur...80 Blocks! 

Die Gegend in die es mich zieht nennt sich Morningside Heights und ich würde jetzt den Bildern nach zu urteilen nicht sagen, dass es sich ums Ghetto handelt. Ich habe einen Park und den Blick auf den Hudson River, direkt vor der Haustür. In einer Großstadt wie New York bzw. dem Borough Manhatten. Die Columbia University wird bestimmt dem ein oder anderen Gossip Girl Gucker etwas sagen - Nate hat sich nämlich damals für diese private Universität entschieden. (Laut dieser Map lebt übrigens auch Neil Patrick Harris "in meiner Nachbarschaft".)

Wer genau meine Mitbewohner sind und wie groß mein Zimmerchen ist - keine Ahnung. Aber die Miete ist halbwegs zahlbar, es ist möbliert und ich hoffe einfach, dass ich da sicher wieder rauskomme, aus dem Abenteuer Manhatten. 

Montag, 15. Juli 2013

Stipendium, ole!

Nein, ich hab es offiziell noch nicht in der Tasche. Aber auf meine Nachfrage heute morgen kam die Antwort "machen Sie sich keine Sorgen". Das ist doch ein gutes Zeichen oder? Und wie gut ich die Kohle gebrauchen könnte! 


Bei dem Stipendium handelt es sich übrigens um dieses hier: PROMOS

Als Studierender im nicht-europäischen Ausland kann man sich im International Office seiner jeweiligen Hochschule dafür bewerben. Für mich würde das z.B. 400 Euro plus Reisekostenerstattung bis 700 Euro bedeuten. Besser als nix oder? Und ich war sogar so flink und hab mich beworben, bevor die schlechten Noten eingetrudelt sind, die meinen Notendurchschnitt versaut haben. (Wobei es weniger auf die Noten ankommt, als vielmehr ein überzeugendes Motivationsschreiben!)


Außerdem lenke ich mich ab mit Wohnung suchen. Über airbnb.com mache ich mich schlau, craigslist.org vertraue ich von Deutschland aus nicht so. Ich glaube vor Ort Suche wäre damit einfacher. Oder doch der Gedanke die ersten Wochen ins Wohnheim zu gehen? Von dort aus könnte ich wenigstens auf die Arbeit laufen und spare mir erstmal die Monatskarte von 100 Euro (allerdings zahle ich dort auch fast 200 Euro mehr Miete). 



Ach und da ich dachte, es geht jetzt bald los mit Konsulatstermin und so, habe ich am Freitag im Büro schnell ein Foto schießen lassen. Ich sehe GRAUENHAFT aus...aber was solls. Immerhin waren die Bilder mehr oder weniger umsonst (ok, knapp 7 Euro bei www.fotopostonline.de), aber immer noch besser als 40+ beim Fotografen oder? 



Zum Vergleich - das Foto links ist mein Visumsfoto für mein Au Pair Jahr 2009 gewesen. Fast auf den Tag genau vier Jahre liegen dazwischen. Plus 10 Kilo auf und ab. Aber hey - still not looking as old as I am right? 

Sonntag, 14. Juli 2013

I'm still waiting...

Am Donnerstag waren es sechs Wochen, dass all meine Unterlagen bei der GACCNY eingegangen sind. Bisher hieß es auch immer: sechs Wochen Bearbeitungszeit. Tja, nun steht auf der Webseite 6-8 Wochen. Und ich warte also weiter. 
Auf meine E-Mail, ob man denn den aktuellen Stand abfragen könnte, kam bis heute nichts. 
Langsam werde ich traurig, nervös und fuchsteufelswild zugleich. Ich will nun endlich meinen Bescheid haben. Es handelt sich dabei ja noch nicht mal um das Visum, sondern wieder nur um einen Zwischenschritt - das DS2019, das ich brauche, um meine SEVIS-Gebühren etc. zu bezahlen und dann erst kann ich den Termin im Konsulat ausmachen. 


Außerdem zum Stand Wohnung. 
I jinxed it!
Ich hatte ja das perfekte WG-Zimmer in toller Lage, mit tollen Menschen gefunden - aber der Vermieter ist entweder zu busy sich zu melden, oder mag meine Mails schon mal nicht. Dabei bin ich doch so entzückend...Nein, ich erfülle aber alle Kriterien, die er erfüllt haben mag: 6 Monate Miete plus zahlungsfähig. 

Japp. Jinx. VERHEXT. 
Nachdem ich wieder eine Woche gewartet habe, habe ich einfach mal der derzeitigen Mieterin eine Mail geschickt und siehe da: das Zimmer ist anderweitig vergeben und ich steh nun wieder da. 
Dann eben tausendmal wg-gesucht und airbnb.com aktualisiert. Auf Facebook in einschlägigen Gruppen "annonciert" und nun heißt's halt wieder warten.

Freitag, 28. Juni 2013

Patience is NOT my best feature


Geduld ist nicht meine beste Eigenschaft. Eigentlich keine der Eigenschaften, die ich mir zuschreiben würde. 


Nun heißt es allerdings warten. 



... auf die Bearbeitung der Visumsunterlagen.
... auf eine Antwort des Vermieters der tollsten Wohnung New Yorks.
... auf das OK der Stipendienstelle, dass ich die Förderung erhalte.


Und in der Zwischenzeit? Rechne ich weiterhin aus, wie ich das alles finanziell stemmen kann. Plötzlich kommen Kosten auf einen zu. Und die Einsicht "Als Au Pair hab ich mehr verdient und weniger ausgegeben". 



Aber hey - eine einmalige Chance! Du brauchst sowas im Lebenslauf! 



Yes, I can!